Social Media Crashkurs Teil 5: Twitter

von Chrissy

 

Twitter: das Medium, das durch Donald Trump in den letzten Jahren zusehend für Aufmerksamkeit gesorgt hat und vor allem in der Politik relevanter denn je ist.

 

Zweck:

Twitter gibt es bereits seit 2006. Es handelt sich hierbei um einen Bloggingdienst und soziales Netzwerk, über das Nutzer Kurznachrichten (sog. „Tweets“) mit max. 140 Zeichen versenden können. Charakteristisch für Twitter sind die Hashtags. Sie verknüpfen alle Tweets, in denen der entsprechende Hashtag vorkommt miteinander.

Twitter ist ebenfalls bekannt für seine unglaubliche Geschwindigkeit mit der sich Nachrichten über die ganze Welt verbreiten lassen.

Weltweit nutzen 321 Mio Menschen Twitter mindestens einmal pro Monat. In Deutschland sind es 12 Mio.

Trotz des Buzz, den die Plattform von Trump & Co erhält, sind die Zahlen im Vergleich zu den letzten Jahren leicht rückläufig.

Die Zielgruppe ist altersmäßig recht gleichmäßig verteilt:

Statista Nutzerzahlen Twitter

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/691593/umfrage/anteil-der-nutzer-von-twitter-nach-alter-in-deutschland/

 

Begrifflichkeiten

Einige der Begriffe kennen wir bereits aus den andere SoMe Crashkursen. Dass Begriffe hier verwandt sind, liegt in der Natur der Sache und macht es für die User einfacher und gelernter.

Beispiel Tweet Begrifflichkeiten

Tweet: sind alle Beiträge, die auf Twitter gepostet werden. Über die Suche können Tweets im Internet gefunden, gelesen und geteilt werde.

Follower: Anzahl der Twitter-Nutzer die einem anderen Account folgen. Sie erhalten alle Tweets der Kanäle, denen sie folgen.

Retweet: das Teilen eines Tweets eines anderen Nutzers auf der eigenen Pinnwand (Timeline).

Timeline: eine Art Pinnwand des Accounts. Hier kann der Nutzer alle eigenen Tweets und die, denen er folgt, sehen.

#Hashtag: Möglichkeit den eigenen Beitrag mit übergeordneten Kategorien zu verknüpfen und andere Beiträgen, die den gleichen Hashtag nutzen. Mittel zur Reichweitensteigerung.

Trending: viele Nutzer, die zu einem bestimmten Thema tweeten und dabei denselben Hashtag nutzen und das Thema somit pushen.

@maxmustermann: wenn man den Tweet direkt an eine andere Person oder Organisation richten will (muss auf Twitter aktiv sein) kann man diese durch ein @-Zeichen vor dem Nutzernamen verlinken.

GIF: eine animierte Grafik (gibt es auch auf anderen sozialen Netzwerken).

 

Werbemöglichkeiten

Auch bei Twitter gibt es natürlich die Möglichkeit zu werben. Hierfür gibt es Twitter for Business.

  • Gesponserte Tweets: ähnliche wie Facebook Ads. Hierfür können im Business-Manager Ad-Kampagnen angelegt werden. Diese können nach Zielgruppen, Themen Budget etc. eingestellt werden.
  • Gesponserte Accounts: schlagen Nutzern andere Twitter-Accounts vor, denen sie derzeit nicht folgen und die für sie interessant sein könnten. Hier für werden Follower-Kampagnen über den Business-Manager eingestellt. Diese können nach Zielgruppen, Themen Budget etc. eingestellt werden.
  • Gesponserte Trends: Mit gesponserten Trends werden den Nutzern zeit-, kontext- und ereignisrelevante Trends angezeigt, die von Unternehmen beworben werden. Wenn die Nutzer auf einen gesponserten Trend klicken, sehen sie die Twitter Suchergebnisse zu dem entsprechenden Thema. Ganz oben erscheint dabei ein themenrelevanter gesponserter Tweet des werbenden Unternehmens.

Ads sind als solche gekennzeichnet. Mit Ads kann genauso interagiert werden, wie mit normalen Tweets.

Mit Twitter Analytics können Tweets, Ads, Profile usw. Ausgewertet und optimiert werden.

 

Tipp: Twitterperlen

Wer sich nicht bei Twitter anmelden möchte, aber trotzdem in den Genuss der besten Tweets kommen will, dem empfehle ich diese Seite https://www.twitterperlen.de/ –  absolut zum Schießen! 😉

#twitterperlen

 

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