Phänomen Super Bowl Werbung

von Chrissy
Titelbild Super Bowl Werbung

Go Patriots!

Letzte Nacht war es endlich soweit: der 53. Super Bowl lockte weltweit mehr als 800 Mio. Zuschauer vor die Fernseher und in die Stadien und das Team der New England Patriots sicherte sich den begehrten Titel.

Seit Jahrzehnten gehört der Super Bowl zu den größten Sportevents der Welt. Und auch in Sachen Werbung spielt das Sportspektakel in den Superlativen der Königsklasse.

Die Werbespots während des Super Bowl gehören oft zu den kreativsten, aufwendigsten, emotionalsten und mit Sicherheit teuersten des Jahres – kein Wunder bei 800 Mio. Zuschauern.

Da ist es auch kaum verwunderlich, dass 30 Sekunden der heiß begehrten Werbeplätze über 5 Millionen US-Dollar kosten!

In den vergangen Jahren haben sich die Kosten für einen 30-sekündigen Spot mehr als verdoppelt:

Werbekosten Super Bowl SpotQuelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/251451/umfrage/kosten-fuer-einen-30-sekunden-spot-beim-super-bowl-finale-im-us-tv/

 

Kaum vorstellbar, dass 1985 der Bildschirm während des Super Bowls mal für 60 Sekunden komplett schwarz war. NBC wollte mit dieser Aktion den Zuschauern eine Minute Pause schenken, um z.B. auf Toilette gehen zu können, ohne etwas zu verpassen. Dafür verzichtete die Fernsehgesellschaft damals auf satte 600.000 Dollar.

In Anbetracht dessen, wie sich die Summen für die Werbeeinnahmen in den letzten Jahren verändert haben und vor allem unter dem Gesichtspunkt der hohen Beliebtheit der Super Bowl Spots, wäre eine solche Aktion heute undenkbar.

 

Phänomen Super Bowl Werbung

Wie bereits erwähnt, gehören die Super Bowl Spots zu den kreativsten überhaupt. Agenturen und Unternehmen haben daraus in den letzten Jahre einen regelrechten Wettkampf und den Titel „bester Spot des Super Bowls“ gemacht. Mittlerweile gehören diese zum Super Bowl dazu wie Chicken Wings, Bier und natürlich die Spiele selbst.

Und Aufwand und Kosten scheinen tatsächlich auch gerechtfertigt zu sein: laut einer Studie von Dr. Sascha Raithel, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München und Professor Charles Taylor, Inhaber der Marketing-Professur an der Villanova School of Business (Pennsylvania, USA) aus dem Jahr 2013, wirken sich Super Bowl Spots sowohl auf den Buzz einer Marke als auch den BrandIndex signifikant aus.  Der Effekt auf den Buzz sei zwar deutlich höher als auf den BrandIndex, aber selbst 20 Tage nach dem Super Bowl hat der Spot noch positive Auswirkungen auf das Image der beworbenen Marke und die Kundenwahrnehmung.

Mehr Infos zur Studie findet ihr hier: Effekte Super Bowl Werbung

 

Die Werbe-Highlights 2019

Natürlich möchte ich euch meine persönlichen Super Bowl Spot Highlights 2019 nicht vorenthalten. Das sind meine  Favoriten:

 

Colgate „Close Talker“

 

Pepsi „More than OK“

 

Devour „Food Porn“

 

Bubly „Bublé vs. Bubly“

 

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